Aufzucht von Lepidobatrachus laevis

Zucht von Ceratophrys cornuta, Ceratophrys cranwelli, Ceratophrys ornata, Lepidobatrachus laevis...

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Ratz
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Aufzucht von Lepidobatrachus laevis

Beitrag von Ratz » Donnerstag 10. Mai 2012, 07:44

Hallo,

Ich habe am Dienstagabend (08.05.2012) 8 Kaulquappen von Budgett's Pfeiffrosch erhalten (vielen Dank nochmal an Quak!) und möchte hier über die weitere Entwicklung berichten.

Alle Quappen haben den gemeinsamen Transport überlebt. Als ich sie ausgepackt habe waren sie ca. 2 cm lang und nahmen schwarze Mückenlarven als Futter an. Fünf Tiere kamen in Einzelboxen bei 29°C, drei bei ca. 23°C.

Am nächsten Morgen waren sie deutlich gewachsen, und ich hatte meine letzten Mückenlarven verfüttert. Habe dann Gammarus und Eintagsfliegenlarven gefüttert.

Mittags war ein Wasserwechsel nötig, da die Gammarus nur ungern gefressen wurden und bei den hohen Temperaturen relativ schnell verendeten. Die Kaulquappen verschlingen ihre Beute am Stück und lebendig, weshalb sie "Gliedmaßenloses" Futter zu bevorzugen scheinen. Habe deshalb Regenwürmer in passender Größe gesucht. :(-):

Im Lauf des Tages nimt die Pigmentierung immer mehr zu.

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Kaulquappe am 09.05.2012, abends.

Am Abend nahmen die Quappen Würmer und Wurmstücke bis zur eigenen Körperlänge von der Pinzette, sie holen auch schon Luft von der Oberfläche.
Nachts war ein Weiterer Wasserwechsel nötig. Die kühler gehaltenen Tiere sind deutlich langsamer gewachsen, weshalb ich sie nun auf 27°C heize.

10.05.2012: Die größten Tiere sind jetzt ca. 4,5 cm lang und fast 2 cm breit.
Ich bilde mir ein erste Hinterbeinansätze zu sehen :--:

Bilder von der Morgenfütterung:
Bild

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Quak
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Re: Aufzucht von Lepidobatrachus laevis

Beitrag von Quak » Donnerstag 10. Mai 2012, 07:53

Hallo,

danke für die Infos & die super Bilder. Dann muss ich heute auch nochmal Regenwürmer probieren, gestern wollten sie davon noch nicht viel wissen.

Das mit dem Luftschnappen machen sie schon seit Montag, das habe ich bei anderen Kaulquappen aber auch schon relativ früh beobachtet (so früh wie bei denen aber natürlich nicht).

Ach ja, war glaub wirklich gut, dass wir dir die eine dickere nicht noch mit dazu gepackt haben, die hat kaum dass du weg warst einen Kollegen gevespert.

Grüße

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Ash
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Re: Aufzucht von Lepidobatrachus laevis

Beitrag von Ash » Freitag 11. Mai 2012, 13:05

Hallo, wircklich sehr gute Bilder, besonders die der Fütterung.
Inzwischen schon Beine vorhanden?

greets
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Re: Aufzucht von Lepidobatrachus laevis

Beitrag von Ratz » Freitag 11. Mai 2012, 19:46

Hallo,

Die Hinterbeine kommen definitiv, hier mal ein paar Bilder von heute:

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Meine größte Quappe, das Teesieb ist 7 cm breit.

Seit dem "Gasblasenproblem" (vgl. Quak's Thread) fehlt dem Tier die dunkle Pigmentierung (ein Zeichen für unwohlsein?). Nachts ist das bei allen Tieren der Fall.

Bild
hier mal die zweitgrößte zum Vergleich.

Grüße!

Ratz
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Re: Aufzucht von Lepidobatrachus laevis

Beitrag von Ratz » Freitag 25. Mai 2012, 06:19

Hallo,

nachdem ich lange keine Zeit hatte hier mal ein Update:

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15.05.2012 beim Fressen einer Schnecke

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16.05.2012

Danach war ich vier Tage nicht zuhause, hatte die Quappen zur Metamorphose einzeln in größere Behälter gesetzt. Die zwei Großen während dieser Zeit leider gestorben.
5 Kaulquappen hate ich an einen Freund weitergegeben, auch dort sind die 3 Größten gestorben. Die Tiere, die es nicht geschafft haben waren auch die Tiere, die ich von anfang an bei 28-29°C und reichlich Wurmfutter gehalten hatte. Ich vermute das Problem war eine Mangelerscheinungen/ Entwicklungsstörung wegen falscher Ernährung und zu schnellem Wachstum...

Meine kleinste Kaulquappe ist jetzt ein 4 cm langer Frosch. Sie gehörte zu den anfangs kühler gehaltenen und hatte auch während meiner Abwesenheit nur 20-23 °C.

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Re: Aufzucht von Lepidobatrachus laevis

Beitrag von Quak » Freitag 25. Mai 2012, 11:46

Hallo,

danke für deine Infos + Bilder. An den Temperaturen bzw. am schnellen Wachstum hat es sicher nicht gelegen, selbst die Quappen aus meinem Kampfischbecken (30-33°C) sind was geworden.

Ich denke, die Regenwürmer sind einfach Mist. Ich hab ab dem Moment, als die ersten Probleme damit aufgetreten sind, sofort komplett drauf verzichtet und hatte bislang fast gar keine Verluste (von gelegentlichem Kannibalismus abgesehen).

Weil ich das gerade auf deinem Bild sehe, ich hatte Probleme bei Becken mit Bodengrund, bei mir haben die Quappen teilweise die Kiesel gefressen, sodass sie praktisch nicht mehr schwimmen konnten und einen extrem ausgebeulten Bauch hatten. In Becken ohne Bodengrund umgesetzt haben sie die Steinchen dann zum Glück nach und nach wieder ausgeschieden. Könnte mir aber vorstellen, dass das auch zu ernsthaften Problemen führen kann.

Grüße

Ratz
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Re: Aufzucht von Lepidobatrachus laevis

Beitrag von Ratz » Mittwoch 30. Mai 2012, 06:54

Hallo Quak,

Der letzte Frosch ist leider gestorben. Er war am Morgen schön gefärbt und voll aktiv- eine Stunde später lag er mit geöffnetem Maul auf dem Rücken. Das trifft einen schon sehr nach so einer intensiven Aufzucht! :§§:

Ich kann mir gut vorstellen dass die Regenwürmer (die ich ein paar Tage lang fast ausschließlich fütterte) das Problem waren: Bei dem Freund dem ich Quappen gegeben hatte lebt noch ein Tier von den 8 die ich geholt hatte. Er hat bei K. nochmal drei deiner Nachzuchten geholt, die sind schon mehr als doppelt so groß!!! (und dazu aktiver und dunkler gefärbt)

Beim nächsten mal werde ich auf Würmer verzichten und notfalls Fische kaufen!

Den Bodengrund hatte ich eingebracht weil ich dachte dass es für die Tiere angenehmer wäre wenn sie etwas "Gripp" hätten, wenn sie atmen wollen. Gehen die feinen Sandkörner beim Verschlucken nicht einfach durch?


Viele Grüße!

Quak
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Re: Aufzucht von Lepidobatrachus laevis

Beitrag von Quak » Mittwoch 30. Mai 2012, 10:12

Hallo Ratz,

puh, hört sich echt übel an, zumal das Tier auf dem Bild einen super Eindruck gemacht hat. Ist hier einfach vieles Neuland, da bleiben Rück- und Fehlschläge leider nicht aus, da darf man sich dann nicht unterkriegen lassen, auch wenn es oft hart ist.

Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass es tatsächlich am falschen Aufzuchtfutter lag, irgendwie werden die Regenwürmer nicht gut vertragen und möglicherweise führen die dann auch noch zu Organschäden oder Mangelerscheinungen, die sich erst später zeigen.

Ich hab zum Glück 2x größere Ladungen von privaten Züchtern an Endlern/Guppys bekommen (Danke auch nochmal an dieser Stelle an arminB), allein mit Nacktschnecken wäre ich nicht hingekommen, dazu war es die letzten Wochen einfach viel zu trocken.

Inzwischen hab ich aber festgestellt, dass auch Stinte gut angenommen und verdaut werden, allerdings nehmen die nur die hinteren ca. 2cm, also sozusagen das Schwanzstück in Guppygröße, Scheiben aus dem Mittelteil werden bei mir wieder ausgespuckt.

Früher gab es auch noch "Feeder Fish" (oder so ähnlich), das waren in Tafeln gefrorene Guppys oder Gambusen. Weiß jemand, ob es das noch gibt? Der Zooladen, wo ich das vor fast 20 Jahren immer gekauft habe, ist leider 80km von mir weg. Falls es das noch gibt, wäre das sicher ein super Futter - nahrhaft, ausgewogen, einfach im Handling und dazu noch recht günstig.

Das mit dem Sand/Kies ist -soweit ich das bislang beurteilen kann- weniger ein Problem der Darmpassage, sondern eher des Gewichts, die Tiere kommen mit einem entsprechend gefüllten Magen kaum noch an die Wasseroberfläche.

Apropos Wasseroberfläche, wie hoch war denn der Wasserstand in dem Becken, in dem du den Frosch zuletzt gehalten hast?

Grüße

Ratz
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Re: Aufzucht von Lepidobatrachus laevis

Beitrag von Ratz » Mittwoch 30. Mai 2012, 10:48

Hallo,

Der Wasserstand war, wegen dem Heizstab, 5-6 cm. Es waren Pflanzen und Steine zum Abstützen/ bequem atmen im Aquarium und der Frosch hat sich manchmal sogar an der Oberfläche treiben lassen um Luft zu holen.

Wie groß sind deine Nachzuchten jetzt? Die Tiere die ich bei meinem Kollegen gesehen habe waren bestimmt schon 8 cm lang und haben ausgewachsene Schaben gefressen!!!

Zu den "Feeder Fish": Sowas gabs auch mal getrocknet, die Frage ist nur ob Die Frösche das Vertragen. Ich hätte schon bei Stinten bedenken, denn das was ich bisher gekauft hatte war immer schon angetaut und roch recht gammlig. Meinen Typhlonectes macht das nichts aus (auch Regenwürmer nicht), aber die Budgetts sind keine Aasfresser.
Im Reptilia- Artikel stand was von Sardinen, die gibts tiefgekühlt im Supermarkt, sind aber größer als die Stinte.

Übrigens: Wie wird die Thiaminase- Problematik bei Budgetts gehandhabt? Mit vitaminbestäubten Insekten?
http://www.zierschildkroete.de/pages/er ... minase.php

Viele Grüße!

Wallace
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Re: Aufzucht von Lepidobatrachus laevis

Beitrag von Wallace » Mittwoch 30. Mai 2012, 12:29

Hallo an Alle,

mein Name ist Torsten und ich komme aus Villingen - Schwenningen, bin neu im Forum.. wollte mich kurz vorstellen. Bin der Kollege von Ratz und wollte mal ein paar Bilder meiner Budgett´s vorstellen.

Habe auch ein paar Quappen und Jungfrösche bei der Aufzucht verloren. Mein Problem war ebenfalls die Regenwurmfütterung, denke ich. Seit ich Guppys und "Schwanzstücke" von Stinten 8) verfüttert habe wuchsen die Frösche besser. Jetzt fressen die Tiere Grillen, große Waldschaben und ganze Stinte!! Die Insekten - Fütterung scheint den Tieren gut zu tun und ich bestäube die Futtertiere bei jeder zweiten oder dritten Fütterung mit Herpetal Mineral + Vitamin D3.
Versuchsweise habe ich eine Fütterung mit Barsch Pellets probiert, auch Pellets werden von den Fröschen genommen! Halte das aber eher für nicht "Froschgerecht" und füttere es nicht mehr.

Immer mit offenen Augen, es könnte ja Futter kommen..!

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Ganz schöne "Brummer" (7-8 cm)

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Aufzucht in der Gruppe funktioniert bei gleich großen Tieren sehr gut.. ab und zu verjagen sich die Frösche, streiten um beliebte Sitzplätze, die meiste Zeit verhalten sie sich aber neutral.

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Time to smile :D

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Hatte ebenfalls "grüne", bzw. "grün gezeichnete" Frösche, die Grünfärbung verblasst aber Tag für Tag mehr.

Viele Grüße
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Martin H.
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Re: Aufzucht von Lepidobatrachus laevis

Beitrag von Martin H. » Donnerstag 31. Mai 2012, 13:12

Hi,
Wallace hat geschrieben:
Habe auch ein paar Quappen und Jungfrösche bei der Aufzucht verloren. Mein Problem war ebenfalls die Regenwurmfütterung, denke ich. Seit ich Guppys und "Schwanzstücke" von Stinten 8) verfüttert habe wuchsen die Frösche besser. Jetzt fressen die Tiere Grillen, große Waldschaben und ganze Stinte!! Die Insekten - Fütterung scheint den Tieren gut zu tun und ich bestäube die Futtertiere bei jeder zweiten oder dritten Fütterung mit Herpetal Mineral + Vitamin D3.
Versuchsweise habe ich eine Fütterung mit Barsch Pellets probiert, auch Pellets werden von den Fröschen genommen! Halte das aber eher für nicht "Froschgerecht" und füttere es nicht mehr.
bzgl. Fütterung ist in einem anderen thread das Stichwort "Schildkrötenpudding" gefallen.
http://isv.cc/Geleefutter.html
Die Zusammensetzung könnte man den Bedürfnissen der Quaulquappen anpassen (pürierter Fisch, Nacktschnecken, Insekten, Calcium und Vitaminpräparate, etc.). Evtl. ist es auch eine brauchbare Futteroption für umgewandelte Frösche.

VG,
Martin

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Re: Aufzucht von Lepidobatrachus laevis

Beitrag von Quak » Donnerstag 31. Mai 2012, 19:02

Hallo,

@Ratz: Man sollte bei Frostfutter schon auf Qualität achten, da muss man dann halt eventuell auch mal ein paar Zooläden durchtesten, bis man eine Quelle für einwandfreie Ware gefunden hat. Gammelware würde ich auf keinen Fall verfüttern.

Trockenfisch wird von den Quappen sicher nicht gefressen, vitaminbestäubte Insekten würde ich vermuten auch nicht.

Thiaminasen im Futterfisch sind für die Quappen sicher kein Problem, wenn man sich an ein paar ganz einfache Regeln hält:

1) Nur einwandfreien, sofort schockgefrosteten Fisch kaufen, bei dem die Kühlkette nicht unterbrochen wurde.
2) Zügig auftauen und sofort verfüttern.
3) Abwechslungsreich füttern.

Bei den Fröschen kann man dann die Stinte direkt in einem Vitamin- und Mineralstoffgemisch panieren, denn die holen sich das Futter auch von über der Wasseroberfläche.

@Wallace: Ich würde das Futterspektrum noch um Nacktschnecken ergänzen, die scheinen von Natur aus bereits ein vollwertiges Futter zu sein.

Ich hab letztens ein Fröschchen durch die Vergesellschaftung mit einem Geschwistertier verloren (Kannibalismus), momentan halte ich meine Tiere deshalb alle einzeln, allerdings hab ich schon von vielen gehört, dass die Vergesellschaftung gut klappen soll.

Deine Tiere machen auf den Bildern jedenfalls einen sehr guten Eindruck, auch nicht zu fett oder so (sieht man sonst ja öfters). Würde sie nur nicht zu schnell wachsen lassen, eventuell kommen da die Knochen sonst nicht mit. Hab mit der Aufzucht bei dieser Art aber selber noch keine Erfahrungen (mein Paar war schon adult, als ich es bekommen hab), vielleicht können da andere noch Tipps geben, wie es am besten klappt?

Waren die grünen Frösche so grün wie das Tier auf meinen Fotos? Kai meinte, bei ihm wären keine grünen dabei gewesen.

Grüße

Wallace
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Re: Aufzucht von Lepidobatrachus laevis

Beitrag von Wallace » Donnerstag 31. Mai 2012, 20:20

Hallo,

Schnecken würde ich sammeln wenn es hier nur nicht so trocken wäre. Habe schon an ein paar Stellen geschaut (als Landschaftsgärtner weiß ich au wo es sich lohnt ;-) ) aber magere Ausbeute. Habe einige große Schnecken gefunden, aber nichts in geeigneter Größe... Hoffe auf Regen!
Aber meine Futterpalette ist sehr groß: Grillen, Schaben, Stubenfliegen, Motten, Mückenlarven, Stinte, Guppys, diverse Maden- und Käfer, Asseln, Spinnen, etc. Also genug Abwechslung und immer wieder "paniert" mit Mineralien..
Nur die Schnecken verkriechen sich als ob sie wüssten warum... 8)

Wenn die Frösche in der Gruppe aufgezogen werden finde ich wichtig das jeder Frosch einen eigenen "Uferbereich" hat an dem er Ruhen und Atmen kann. Das Becken sollte durch Schwimmpflanzen/Wurzeln/Steine strukturiert sein und Rückzugsmöglichkeiten bieten. Drei meiner Tiere (von Kai) sind gleich groß, funktioniert gut zusammen. Bei unterschiedlicher Größe wäre ich vorsichtiger..
Der andere "Kleinere" Frosch (den ich als Quappe aufgezogen habe) ist noch in einem Extra Becken, der wäre 100% Futter für die anderen!

Danke Quak für Dein Lob das meine Frösche gut aussehen! :)
Denke bei der Aufzucht ist ein gutes Mittelmaß an Futtermenge wichtig. Zu viel ist sicher schädlicher als ein Fastentag extra..

Die drei Frösche von Kai waren von Anfang an etwas anders gefärbt als meine, bzw. mein letzter von fünf verbliebenen.
Hier mal Bilder des "Kleineren", er zeigt eine deutliche Grünfärbung, bzw. Grünschimmer. Das Grün verblasst aber wie ich finde immer mehr, SCHADE!

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ein paar Tage später:

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Bin gespannt wie er sich von der Farbe weiter entwickelt..

Grüße Torsten
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Re: Aufzucht von Lepidobatrachus laevis

Beitrag von Quak » Freitag 1. Juni 2012, 01:06

Hallo,

ja, das mit der Trockenheit ist schneckentechnisch großer Mist, ohne anfüttern würde ich gar keine Schnecken in der richtigen Größe finden. Ich leg halt an bestimmten Stellen Köder aus in Bier eingeweichten Haferflocken, Mäuse-, Kaninchen- und Legemehlpellets usw. aus und sammle dann nachts mit der Taschenlampe. Aber die letzten Tage ging auch damit nicht mehr viel, heute hat es aber etwas geregnet, vielleicht sieht es jetzt wieder besser aus.

Ich sag das deshalb, weil in dem Zuchtbericht, an den ich mich gehalten hab, Nacktschnecken ausdrücklich als vorzügliches Aufzuchtfutter aufgeführt werden, selbst eine 100%ige Nacktschneckenfütterung soll zu sehr guten Aufzuchtergebnissen führen.

Keine Ahnung, worans gelegen hat, vielleicht hat man bei einer gewissen Menge an Fröschen auch einfach hin und wieder ein Tier dabei, das vom Fressverhalten her etwas anders ist.

Das Grün sieht doch aber immer noch gut aus. Im Internet gibt es irgendwo ein Bild von einem größeren Tier, das eine grünliche Färbung hat. Ich hab selber deshalb schon etwas die Hoffnung, dass davon was bleibt. Mal schauen...

Grüße

Wallace
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Re: Aufzucht von Lepidobatrachus laevis

Beitrag von Wallace » Freitag 1. Juni 2012, 21:37

Hallo,

gestern Abend endlich Regen, heute schon einige Schnecken erbeutet.... :o Jammi, jammi...

Wenn ich (bestäubte) Schoko-, oder Waldschaben verfüttere springen mir die Frösche regelrecht entgegen..! Verrückte Viecher! :lol:

Grüße Torsten
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